Freitag, 25.11.2011
ab 19.30 Uhr
Theater „Kleines Haus“,
Max-Planck-Str. 4
Florian Weber &
Fritz Krisse (D)
Der Kontrabassist Fritz Krisse und der Pianist Florian Weber fanden sich als gleichberechtigte Partner, die aufgrund ihrer Biografien und ihrer Virtuosität die Verschmelzung der beiden Urströme der Musik verwirklichen: die Vereinigung europäisch, klassischer Kompositionstechnik, Stilistik und Interpretationsästhetik, mit der Improvisationskultur und der rhythmischen Qualität des Jazz.
Im September 2006 war ein Konzertmitschnitt des Duos durch den Westdeutschen Rundfunk die Premiere ihres Programms, welches hauptsächlich aus Eigenkompositionen besteht.
Es folgten neben der Konzerttätigkeit als Duo auch Konzerte mit befreundeten Künstlern, wie Charlie Mariano oder Claudio Puntin.
Weber und Krisse schrieben Werke für Orchester, die Soloinstrumente Kontrabass und Piano und spielten Konzerte mit der westfälischen Kammerphilharmonie und dem Orchester "Verler Vier Jahreszeiten". Eine weitere Premiere mit Orchesterwerken ist geplant.
Der größte Teil ihrer Konzerttätigkeit bleibt aber nach wie vor das Duo.
Fritz Krisse (Kontrabass), Florian Weber (Piano)

Fred Hersch Trio (USA)
Der Pianist und Komponist Fred Hersch gilt als einer der brillantesten Musiker seiner Generation. Er begann im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen, studierte am New England Conservatory in Boston und zog nach seinem Studienabschluss nach New York. Dort avancierte er nach kurzer Zeit zu einem gefragten Sideman und begleitete unter anderem Stan Getz, Joe Henderson, Gary Burton oder Art Farmer.
Bald erregte er auch Aufsehen durch seine eigenen Kompositionen, Bandprojekte und insbesondere Soloprogramme, die stets durch unbändige Kreativität und Grenzgängertum zwischen Klassik und Jazz gekennzeichnet waren.
Fred Hersch war der erste Musiker dem im legendären Club „Village Vanguard“ die Ehre zuteil wurde eine Woche lang mit einem Soloprogramm aufzutreten.
Er erhielt drei Grammy-Nominierungen, zwei für die beste instrumentale Jazzaufnahme, eine für die beste Instrumentalkomposition.
Fred Hersch erforschte die Jazztradition in vollen Zügen und öffnete neue, unentdeckte Türen der Jazzmusik.
Heute zählt er zu den produktivsten und meist gelobtesten Solo Jazz-Pianisten. Sein neues Comebackalbum "Whirl" ist, laut dem Magazin Vanitiy Fair, ein Beweis für seine unendlichen Reserven an Talent und Entschlossenheit.
Neben seiner Karriere als Jazzmusiker engagiert sich Fred Hersch seit 1993 für die AIDS-Hilfsorganisation "Classical Action – Performing Arts against AIDS".
In der klassischen Klaviertrio-Besetzung spielt er beim Jazzfest in Delmenhorst während seiner Europatournee mit dem Bassisten und Komponisten John Hébert und dem Schlagzeuger Eric McPherson.
Fred Hersch (Piano), John Hébert (Bass), Eric McPherson (Drums)







